Der ganze Weg

Von der Anmeldung bis zum Geld auf deinem Konto.

Sieben Schritte, in der Reihenfolge, in der du sie wirklich machst. Zu jedem steht dabei, was im Hintergrund passiert, damit du dich nicht darauf verlassen musst, dass es schon stimmen wird.

Schritt 01

Anmelden, ohne ein Konto zu eröffnen.

Du öffnest das Dashboard und meldest dich mit Internet Identity an. Keine E-Mail, kein Passwort, kein Formular. Beim ersten Mal legst du deine Identität in wenigen Sekunden an, danach genügt Fingerabdruck oder Gesichtserkennung deines Geräts.

Es gibt keine Freischaltung, auf die du wartest, und niemanden, der dein Konto prüft und ablehnt. Nach der Anmeldung bist du sofort Verkäufer.

Was dabei passiert

Internet Identity gibt dir für jede Adresse eine eigene Kennung. Deine bei Mingle Pay ist deine Principal-ID, und die ist dein Verkäuferkonto. Artikel, Links und Zahlungen hängen an ihr. Niemand kann sie sperren, und Mingle Berry Media kann sie dir nicht wegnehmen.

Schritt 02

Firmendaten und wohin dein Geld soll.

Unter Einstellungen trägst du Firmenname, Land und die Sprache ein, in der deine Bezahlseite erscheint. Sieben Sprachen stehen bereit: Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Italienisch und Mandarin. Die Sprache bestimmst du, nicht der Browser deines Kunden.

Dann kommt das Wichtigste, wohin dein Geld soll. Für Krypto ist das eine Wallet-Adresse, die dir gehört. Die Kartenzahlung richtest du direkt im Dashboard ein, in wenigen Feldern, ohne dass du irgendwo Schlüssel abholst und hin- und herkopierst.

Was dabei passiert

Die Wallet-Adresse ist das Ziel der Überweisung, sonst nichts. Mingle Pay kann von dort nichts abbuchen. Für Karten entsteht ein Konto, das auf deinen Namen läuft. Die Kartenzahlungen gehen darauf ein, und von dort wird auf deine Bank ausgezahlt.

Schritt 03

Artikel anlegen, Dienstleistung oder Ware.

Ein Artikel braucht einen Namen und einen Preis. Den Preis gibst du in ckUSDC, ICP, ckBTC, ckETH oder Euro an, wahlweise als Einmalpreis, als Monatsbeitrag oder als beides. Legst du beides an, wählt der Kunde später selbst.

Verkaufst du Ware statt Dienstleistung, trägst du dazu die Auswahl ein, die der Kunde treffen muss. Bezeichnung links, Werte rechts, mit Komma getrennt:

  • Größe mit S, M, L, XL
  • Farbe mit Schwarz, Weiß

Alle Werte kosten dasselbe. Soll XXL mehr kosten, legst du dafür einen eigenen Artikel an. Zusätzlich kannst du andere Artikel zum Dazubuchen freigeben, also alles, was der Kunde zum Hauptartikel gleich mitnehmen soll.

Was dabei passiert

Artikel, Preise und Auswahl liegen im Canister, nicht in einer Datenbank auf einem Server. Bis zu vier Bezeichnungen mit je bis zu 24 Werten sind möglich, das reicht für jedes Kleidungsstück.

Schritt 05

Was dein Kunde tatsächlich sieht.

Links steht die Bestellung: Artikel, Preis, seine Auswahl und die Summe. Ändert er Größe, Menge oder Zubuchung, rechnet der Betrag sofort mit. Rechts trägt er die Lieferadresse ein, sofern du sie verlangst, und zahlt anschließend.

Zahlen kann er mit seiner Wallet in ckUSDC, ICP, ckBTC oder ckETH, oder mit Karte. Welche Kartenwege dabei erscheinen, hängt davon ab, was für dein Konto freigeschaltet ist.

Was dabei passiert

Solange eine Auswahl fehlt, entsteht überhaupt keine Zahlung. Der Canister weist sie ab, und die Bezahlseite fragt deshalb gar nicht erst danach. So kann niemand ein T-Shirt kaufen, ohne dass die Größe feststeht.

Schritt 06

Das Geld geht an dir vorbei nirgendwohin.

Bei Krypto gibt dein Kunde in seiner Wallet eine Freigabe über den Betrag. Danach löst Mingle Pay genau eine Überweisung aus, von ihm auf deine Adresse. Es gibt keinen Zwischenstopp und kein Treuhandkonto. Fällt Mingle Pay in diesem Moment aus, liegt das Geld trotzdem entweder noch bei ihm oder schon bei dir, niemals dazwischen.

Bei Karte läuft die Zahlung auf ein Konto, das auf deinen Namen läuft. Die Auszahlung auf dein Bankkonto kommt von dort, im Rhythmus, den du eingestellt hast.

Mingle Pay behält einen Prozentsatz ein. Er geht im selben Schritt ab, es kommt also keine Rechnung hinterher und du musst nichts überweisen.

Was dabei passiert

Die Freigabe deines Kunden lautet auf ein Unterkonto, das nur für ihn und nur für diesen Zweck gilt. Der Canister kann damit nichts anderes tun als die freigegebene Summe zu bewegen. Jeder Statuswechsel wird als Kette festgehalten, du kannst jede Zahlung bis zur Buchung im Ledger zurückverfolgen.

Schritt 07

Nach der Zahlung weißt du, was in den Karton kommt.

Dein Kunde landet auf deiner Erfolgsseite. Ob wirklich gezahlt wurde, bestätigt dabei nicht die Rückleitung, sondern der Canister. Eine manipulierte Adresszeile bringt also niemandem etwas.

In deinem Dashboard steht die Zahlung mit Artikel, gewählter Größe und Stückzahl, zum Beispiel T-Shirt Mingle · Größe: L, Farbe: Schwarz · 3 Stück. Daneben liegt die Lieferadresse. In der Übersicht siehst du außerdem den Umsatzverlauf über 30 Tage oder 12 Monate und die Aufteilung nach Artikel.

Was dabei passiert

Die Adresse deines Kunden liegt verschlüsselt im Canister. Sein Browser verschlüsselt sie auf deine Kennung, entschlüsseln kann sie nur deiner. Weder Mingle Berry Media noch ein Betreiber eines Knotens kommt heran.

Abos

Einmal freigeben, zwölf Monate lang einziehen.

Für alles, was monatlich läuft: ein Wartungsvertrag, eine Mitgliedschaft, ein Abo auf deine Software.

Der Kunde wählt die Laufzeit

Ein bis zwölf Monate, auf der Bezahlseite. Der erste Monat wird sofort bezahlt, die Freigabe deckt alle weiteren mit ab.

Der Einzug läuft von allein

Am gleichen Tag jedes Monats zieht Mingle Pay den Beitrag ein. Du musst dafür nichts anstoßen und nichts erinnern.

Wenn die Freigabe ausläuft

Das Abo steht dann im Dashboard als offen. Ein Knopf erzeugt einen Erneuerungs-Link, den du dem Kunden schickst.

Kündigen

Der Kunde widerruft die Freigabe in seiner Wallet. Damit ist Schluss, ohne Kündigungsformular und ohne dich zu fragen.

Wenn es nicht glattgeht

Was passiert, wenn etwas schiefläuft.

Der Kunde bricht ab

Eine angefangene Krypto-Zahlung läuft nach 15 Minuten ab und verfällt. Es wird nichts abgebucht, und es bleibt nichts hängen.

Die Wallet lehnt ab

Reicht das Guthaben nicht oder wird die Freigabe verweigert, sagt die Bezahlseite genau das. Die Zahlung bleibt offen, der Kunde kann es erneut versuchen.

Du musst erstatten

Im Dashboard ein Knopf neben der Zahlung, für Krypto wie für Karte. Zweimal drücken schadet nicht, erstattet wird trotzdem nur einmal.

Etwas läuft aus dem Ruder

Es gibt eine Notbremse, die alle Zahlungen anhält, und eine Obergrenze, wie viel in einem Zeitfenster überhaupt bewegt werden kann.

Schwarz auf weiß

Die Grenzen, ohne Kleingedrucktes.

Das sind die Zahlen, die im Canister stehen. Nicht ungefähr, sondern genau so.

WasWert
Währungen für KryptockUSDC, ICP, ckBTC, ckETH
Währung für KarteEuro
Sprachen der Bezahlseite7
Laufzeit eines Abos1 bis 12 Monate
Auswahl je Artikelbis 4 Bezeichnungen, je bis 24 Werte
Zubuchungen je Linkbis 16
Gültigkeit einer Krypto-Zahlung15 Minuten
Gültigkeit einer Kartenzahlung7 Tage
Lebensdauer einer Bezahlseite30 Tage

Zehn Minuten, dann steht dein erster Link.

Du brauchst dafür nichts weiter als ein Gerät, mit dem du dich anmelden kannst.

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